Mit dem Rad durchs Havelland |
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Seite 1 von 7 Was liegt näher als den Havelradweg für eine Tour durchs Havelland zu
wählen. Aber dieser Landstrich, mit seinen vielen Sehenswürdigkeiten
und unterschiedlichen Landschaften, könnte damit nur unzureichend
beschrieben werden. Wir wählen einen Rundkurs, von ca. 75 Kilometern
Länge der Teilstücke von vier Radwegen nutzt: Havelradweg,
Havellandradweg, Trappenradweg, Storchenradtour um den Beetzsee.
Start ist in Pritzerbe, eine Stadt ander Havel die 948 gegründet
wurde und somit zu den ältesten Städten Brandenburgs zählt. Vor der 1690 im schlichten Barockstil errichteten Kirche warte in der Hitze des Vormittags eine junge Frau auf Kunden für ihren Beelitzer Spargel und die echt deutschen Erdbeeren. Ob dieser Platz der beste ist? ... Wir flüchten in den Schatten recht niedrigen Häuser auf der gegenüberliegenden Seite der Straße und fahren dort bis zur Puschkinstraße. Linkerhand geht es bergab. Wo sie ins Wasser fällt, legt gerade der Fährmann an...
Zwei PKW befahren vor uns die Fähre. Ein wenig zu rasant scheint das Berliner Cabrio zu fahren. Der Fährmann reagiert unwirsch, als der Cabriofahrer das Fährgeld löhnen will. Mit brandenburger Charme, der bei ihm nicht wirklich freundlich ist, macht er dem Mitfünfziger klar, dass er den "Rowdy" nicht leiden kann. Auf dessen Frage ob man am anderen Ufer Boote ausleihen könne bekommt er gleich gar keine Antwort. Ich frage nach dem Preis für die Überfahrt: "Zwei Räder und zwei Menschen?" Mir scheint der Fährmann gewogen: "Ja Menschen und scheinbar vernüftige. Ja er trägt ja auch einen Bart" Ich versteh zwar nicht, bin aber mit den 1,80 €uro für die Überfahrt gut bedient und schon geht die Reise los. Die Havel ist hier vielleicht 150 Meter breit. Das Wasser erscheint nicht wirklich klar. Baden würde ich hier nicht. Ich frage mich warum der Fluss so trübe erscheint. Die Fähre zieht sich an einer im Wasser liegenden Kette an das andere Ufer. Es geht recht schnell und unsere Fahrt auf dem Havelradweg kann beginnen!
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