Museum Körnigreich Dresden |
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Unweit
des Goldenen Reiter befindet sich das in den 1950er Jahren in der
Dresdner Kunstwelt legendär gewordene Wallgäßchen 2. Unter seinem Dach
beherbergte es 26 Jahre lang das Atelier des Malers und Graphikers Hans
Körnig (1905 - 1989). Heute befindet sich dort das Museum Körnigreich.
Im
Jahr 1961 wurde der Künstler, der gerade Belgien und die Niederlande
bereiste, durch den Mauerbau von seinen Dresdner Arbeiten getrennt, die
er Zeit seines Lebens nicht mehr zu Gesicht bekommen sollte.
Das gesamte Oeuvre von Hans Körnig – Momentaufnahmen des Lebensgefühls seiner Zeit - umfasst rund 1300 graphische Arbeiten, vor allem Aquatinta-Radierungen, mehr als 300 Ölbilder und hunderte, zum Teil großformatige Zeichnungen. Das Museum Körnigreich im Erdgeschoß der ehemaligen Pianofabrik besteht seit drei Jahren und erinnert in wechselnden Ausstellungen an Körnigs Leben und sein reiches Werk.
Spezielle
Führungen durch das Museum und zur Technik der Aquatinta, sowie
Vorführungen auf Körnigs Tiefdruckpresse illustrieren anschaulich den
künstlerischen und handwerklichen Prozess einer Radierung.
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Museum Körnigreich Dresden