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Luther-Tour - auf ITB 2009 präsentiert

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Luthertour Reiseroute durch Lutherstädte Was haben Mansfeld, Speyer, Berlin-Spandau, Grimma, Augsburg, Worms, Wittenberg und zwölf weitere Orte aus sieben Bundesländern gemein? Seit heute (11. März 2009) vereint sie die Touristikroute „Luther-Tour“. Im Rahmen der Berliner ITB (Internationale Tourismusbörse) wurde die „Luther-Tour “ auf einer Pressekonferenz im Beisein von Vertretern der beteiligten Städte vorgestellt. Entsprechend dem Namen der Tour handelt es sich um ein touristisches Angebot, welches Lebens- und Wirkungsstätten von Martin Luther verbindet. Eisleben der Geburts- und Sterbeort des großen Reformators, gehört unter anderem dazu, Wittenberg wo er seine Thesen anschlug, Augsburg die Stadt des „Religionsfriedens“, Coburg wo er einige Zeit auf der Veste arbeitete und lebte, Heidelberg wo er zu einer Disputation eingeladen wurde und Worms wo er 1521 zum Widerruf bekehrt werden sollte. Auch Luthers Frau Katharina von Bora widmet sich die Route.

So reit sich das sächsische Grimma mit der nahegelegenen Ruine des ehemailigen Zisterzienserinnenkloster Marienthrohn ebenso in den Reigen der Tourstätte ein, wie ihr Sterbeort Torgau. Die dortige Gedenkstätte wurde zurückliegend nicht selten nur zufällig von Touristen gefunden und besucht, wie Alexandra Scheele vom Verein Europäischer Tourismusverbund „Stätten der Reformation“ erläuterte. Mit der Touristikroute, die von der Deutschen Tourismus Zentrale gefördert wird, soll die Zeit der Zufälle vorbei sein. Mit einer 16seitigen A4-Broschüre und einem neuen Webauftritt informiert der Verein zweisprachig (Deutsch / Englisch) über die Stationen der „Luthertour“ und die unterstützenden Hotels. Heinz-Joachim Müller, Geschäftsführer des Tourismusverbundes „Stätten der Reformation“ erklärte auf Anfrage von „visitatio.de“ dass mit der Luther-Tour ein integrales touristisches Produkt entstanden ist, welches große Schnittmengen mit den „Stätten der Reformation“ aufweist. Diese wiederum zeigen weit mehr als das Wirken von Martin Luther. Calvin und Zwingli oder die Wiedertäufer haben ebenso das Zeitalter der Reformation mit seinen Auswirkungen auf Religion, Politik, Wirtschaft und Kultur geprägt wie Luther. Diesem allein sei nun die Luthertour gewidmet.
Martin Luther Wittenberg Eisenach Worms Augsburg Eisleben

Erstaunlich ist die kurze Zeit der Entwicklung dieses aus verschiedenen Bausteinen bestehende Touristikproduktes. Auf der ITB 2008 entstand die Idee, seit Dezember wurde konzentriert daran gearbeitet und drei Monate später konnte die „Luthertour“ nun präsentiert werden. Moralische Unterstützung erhielt das Team um Alexandra Scheele und Astrid Buchwieser vom Tourismusverband Regio Augsburg durch eine große Anzahl von intressierten Anrufen zu diesem Thema gerade in den letzten Wochen. Wie groß auch das internationale Interesse bereits auf der aktuellen ITB ist, wurde deutlich, dass bereits jetzt, mit Unterstützung der Deutschen-Tourismus-Zentrale, erste Kontakte in den asiatischen Markt geknüpft werden konnten. Trotz der Finanzkrise erwarten die Initiatoren des Projektes auch weiterhin ein konstantes Interesse von Lutherpilgern aus den USA. Für die amerikanischen Touristen seien Orte wie Eisleben ,Wittenberg und die anderen Tourstationen von großem Interesse, weil sie hier die wirklichen Wurzeln ihres Glaubens spüren können. Wie weit das geht, zeigt eine Episode, bei der einem amerikanischen Gast ein Predigtstuhl aus dem 16. Jahrhundert präsentiert wurde, der mit großer Wahrscheinlichkeit von Martin Luther genutzt wurde. Die Breite der Sitzfläche entsprach der eines sehr beleibten Mannes. Der amerikanische Tourist wurde gefragt, ob er auf dem Stuhl Platz nehmen wolle, um sich auf diesem fotografieren zu lassen. Überwältigt von dem Moments brach der Mann in Tränen aus...                         (Bildquellen:  Stadt Worms / R. Uhrig / euroluftbild / Tourismusverbund „Stätten der Reformation“ / visitatio.de )

MDR-Sendung "Unterwegs in Thüringen" Bericht über Luthers Lebensweg

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