Auf dem Kulturpfad durch das Zentrum von Dessau |
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...Flusswanderung im Ostharz
Es gehörte zu den wenigen Büchern der
Schullektüre, die ich mit Freude und großem Interesse las: Heinrich
Heines Harzreise. 1824 zog er von Göttingen kommend über
Claustal-Zellerfeld und Goslar zum Brocken. Von dort stieg er mit
seiner Studenten-Wandergruppe über das Tal der Ilse hinab. In den
folgenden Tagen erlebte er die Täler der Bode und Selke und war
fasziniert von ihren jeweiligen Einzigartigkeiten. In den Ferien nach
der literarischen Harzreise im Klassenraum, schnürte ich den
Rucksack und brach im Sommer 1979 auf, den für mich erreichbaren Teil
der Reise nachzuvollziehen. 30 Jahre später führte eine gewonnene
Reise wieder an die sprudelnden Ufer von Ilse, Bode und Selke.
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Kommt nach Lutherstadt-Wittenberg! |
Wo
Luther sich ins kulturelle Gedächtnis hämmerte ...
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oder auch nicht. Ob überhaupt, wie und, wenn ja, in welcher Form der
Augustinermönch im Oktober 1517 seine 95 Thesen an die
Schlosskirche zu Wittenberg anschlug ist unter Historikern noch immer
ein beliebter und heißdiskutierter Streitpunkt. Die heutige Tür
jedenfalls, auf der das 19te Jahrhundert Luthers Thesen in Bronze
gießen ließ, trägt keine Spuren der welthistorischen Hammerschläge
mehr. Auch wenn die Ehrfurcht, mit der gerade amerikanische Touristen
sie betrachten den Eindruck erwecken mag als glaubten sie, der
Reformator habe, erleuchtet vom göttlichen Willen, die Lettern mit
einem Meißel in das Metall gegraben. So wie seinerzeit Moses die
zehn Gebote in Stein schlug.
Schon
wegen seiner zahlreichen Legenden ist Wittenberg zu jeder Jahreszeit
einen Ausflug wert, um so mehr wegen seiner historischen Plätze wie
dem Luther- und Melanchtonhaus, der Stadt- und natürlich der
Schlosskirche, die 1996 als Luthergedenkstädten Teil des
UNESCO-Weltkulturerbes geworden sind. Und so können wir uns denn nur
Christoph Schleurer anschließen, der bereits 1507 erklärte: “Kommt
nach Wittenberg, dessen Bürger gebildet und den Männern der
Wissenschaft zugetan sind.”
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Von der Himmelsscheibe zum Himmelsweg |
 Am 21. Dezember war es endlich wieder soweit. Die immer kürzer werdenden Tage sind nun wieder Geschichte für das Jahr 2008. Während die Sonne, zumindest theoretisch, danach wieder länger schien, tappten wir durch die reale Nebel- und Nieseltrübnis der letzten Wochen. Zwei Wochen kam kein Sonnenstrahl mehr durch die tiefhängenden Wolken. Die Metereologen übertrafen sich im Magaritenorakeln für das Weihnachtswetter ...es schneit...es schneit nicht...es schneit..... Ob wirklich weiße Flocken das Weihnachtfest 2008 verschönen würden war dabei ungewiss, einzig gewiss blieb, dass am SONNTAG die Wintersonnenwende war und die wurde am Fundort der Himmelsscheibe von Nebra und auch am Sonnenobservatorium Goseck an historischem Ort und nun schon traditionell gefeiert. Im Besucherzentrum Arche Nebra wurden Märchen und Legenden unter dem Motto "Wie man die Sonne einfängt" gemeinsam erzählt. Auf dem Mittelberg konnten die Besucher den mystischen Sonnenuntergang in diesem Jahr leider nicht erleben, da die Sonne keine Chance erhielt, durch die Wolken zu blinzeln.
(Bildquelle:© Arche Nebra, Foto: J. Lipták)
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Ein (Oster-)Spaziergang im Wörlitzer Park |
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Sie
glauben deutsche Grünanlagen wären künstlich,
unnatürlich und langweilig? Der Wörlitzer Park wird Sie vom
Gegenteil überzeugen. Unweit der Lutherstadt Wittenberg lädt
dieser Teil des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches seine Besucher
auf einer Fläche von über 100 Hektar zu einem
unvergleichlichen Ausflug ein, den sich jeder leisten und keiner so
schnell vergessen kann. Nicht umsonst gehört der Landschaftspark
zum UNESCO Weltkulturerbe.
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