Auf dem Kulturpfad durch das Zentrum von Dessau |
Dessau, die sachsen-anhaltinische Stadt an der die Mulde in die Elbe mündet, ist reich an Sehenswürdigkeiten. Gleich zwei Mal in den Listen des UNESCO-Weltkulturerbes vertreten - als Bauhaus - Stadt und als Stadt mit wundervollen Schlössern und Parks des Dessau - Wörlitzer -Gartenreiches ist sie schon Anziehungspunkt für Touristen aus dem In- und Ausland. Auch im Zentrum der ehemaligen Residenzstadt finden die Besucher eine Vielzahl an historischen Kirchen und Bauwerken, die ein 2,5 Kilometer langer Kulturpfad verbindet.
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Kommt nach Lutherstadt-Wittenberg! |
Wo
Luther sich ins kulturelle Gedächtnis hämmerte ...
 ...
oder auch nicht. Ob überhaupt, wie und, wenn ja, in welcher Form der
Augustinermönch im Oktober 1517 seine 95 Thesen an die
Schlosskirche zu Wittenberg anschlug ist unter Historikern noch immer
ein beliebter und heißdiskutierter Streitpunkt. Die heutige Tür
jedenfalls, auf der das 19te Jahrhundert Luthers Thesen in Bronze
gießen ließ, trägt keine Spuren der welthistorischen Hammerschläge
mehr. Auch wenn die Ehrfurcht, mit der gerade amerikanische Touristen
sie betrachten den Eindruck erwecken mag als glaubten sie, der
Reformator habe, erleuchtet vom göttlichen Willen, die Lettern mit
einem Meißel in das Metall gegraben. So wie seinerzeit Moses die
zehn Gebote in Stein schlug.
Schon
wegen seiner zahlreichen Legenden ist Wittenberg zu jeder Jahreszeit
einen Ausflug wert, um so mehr wegen seiner historischen Plätze wie
dem Luther- und Melanchtonhaus, der Stadt- und natürlich der
Schlosskirche, die 1996 als Luthergedenkstädten Teil des
UNESCO-Weltkulturerbes geworden sind. Und so können wir uns denn nur
Christoph Schleurer anschließen, der bereits 1507 erklärte: “Kommt
nach Wittenberg, dessen Bürger gebildet und den Männern der
Wissenschaft zugetan sind.”
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Von der Himmelsscheibe zum Himmelsweg |
 Am 21. Dezember war es endlich wieder soweit. Die immer kürzer werdenden Tage sind nun wieder Geschichte für das Jahr 2008. Während die Sonne, zumindest theoretisch, danach wieder länger schien, tappten wir durch die reale Nebel- und Nieseltrübnis der letzten Wochen. Zwei Wochen kam kein Sonnenstrahl mehr durch die tiefhängenden Wolken. Die Metereologen übertrafen sich im Magaritenorakeln für das Weihnachtswetter ...es schneit...es schneit nicht...es schneit..... Ob wirklich weiße Flocken das Weihnachtfest 2008 verschönen würden war dabei ungewiss, einzig gewiss blieb, dass am SONNTAG die Wintersonnenwende war und die wurde am Fundort der Himmelsscheibe von Nebra und auch am Sonnenobservatorium Goseck an historischem Ort und nun schon traditionell gefeiert. Im Besucherzentrum Arche Nebra wurden Märchen und Legenden unter dem Motto "Wie man die Sonne einfängt" gemeinsam erzählt. Auf dem Mittelberg konnten die Besucher den mystischen Sonnenuntergang in diesem Jahr leider nicht erleben, da die Sonne keine Chance erhielt, durch die Wolken zu blinzeln.
(Bildquelle:© Arche Nebra, Foto: J. Lipták)
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Ein (Oster-)Spaziergang im Wörlitzer Park |
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Sie
glauben deutsche Grünanlagen wären künstlich,
unnatürlich und langweilig? Der Wörlitzer Park wird Sie vom
Gegenteil überzeugen. Unweit der Lutherstadt Wittenberg lädt
dieser Teil des Dessau-Wörlitzer Gartenreiches seine Besucher
auf einer Fläche von über 100 Hektar zu einem
unvergleichlichen Ausflug ein, den sich jeder leisten und keiner so
schnell vergessen kann. Nicht umsonst gehört der Landschaftspark
zum UNESCO Weltkulturerbe.
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Rund um das Selketal (Teil 2) |
Auf dem ersten Teil unserer Radrundfahrt haben wir die Konradsburg, die Windmühle Endorf und den Landschaftspark Degenershausen erlebt. Weiter geht es nun auf dem Kamm südlich des Selketals. Wir radeln etwas beschwerlicher bis
Harzgerode, dort besuchen wir das ehemalige Residenzschloss der Anhaltiner Fürsten. In schneller Fahrt fahren wir bergab und erreichen das Selketal bei Mägdesprung. Zurück nach Meisdorf geht es immer parallel zur
schönen liebenswürdigen Selke, wie Heinrich Heine sie
beschrieb.
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