Uta von Naumburg, die wunderbare Mona Lisa |
|
|
| Geschrieben von Roland Wagner | ||||||||||||||||||||
Seite 1 von 4
Auf recht unterschiedliche Weise habe
ich mich in den letzten Jahrzehnten der Domstadt genähert.
Anfang der achtziger Jahre kam ich mit dem Zug von Halle/Saale.
Naumburg war damals ein erster Lichtblick nach dem Dunst und Dreck
der großen Chemiekombinate. Vor einem Jahr, ein besonderes
Erlebnis mit einer Ceesna, diesem legendären Kleinflugzeug. Wir
kamen aus Richtung Jena und flogen immer parallel zur Saale, nur
einige hundert Fuß über den Kalksteinhängen, sahen
aus der Luft Burg Saaleck und die Rudelsburg, das Gradierwerk von Bad
Kösen - nur knappe 7 Kilometer Luftlinie entfernt - nach einem
leichten Bogen das ehemalige Zisterzienserkloster Schulpforta,
welches 1137 gegründet wurde. Wieder nur eine kleine
Flugbewegung und unter uns waren die Türme des Naumburger Doms.
Wie ein Husch flogen wir über historische Bauten, die allesamt
einen Besuch verdienen... Weiter ging es entlang der Unstrut zur
Neuenburg nach Freyburg... Dieses Mal soll einige Stunden Zeit sein
für Naumburg. Wir kommen nicht mit dem Zug oder Flugzeug, sondern
mit dem Auto, und nicht wie die meisten über die Autobahn. Das
Sternenobservatorium Goseck war vorher unser Ziel.
|
||||||||||||||||||||
| < vorheriger Artikel |
|---|








Bundesländer 


So gelangen wir
über die Nordhänge der Saale über den Ort Eulau nach
Naumburg/Henne, wo wir in der ersten deutschen Sektmanufaktur im
Rittergut Weischütz den Weinkeller besuchen. Vor 800 Jahren trieben Mönche aus dem Naumburger Georgenkloster den Hohlraum in den Felsen. Mit 1000 Quadratmetern ist er der größte Keller im Naturfels der Naumburger Weinregion.