Rund um das Selketal (Teil 2) |
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Auf dem ersten Teil unserer Radrundfahrt haben wir die Konradsburg, die Windmühle Endorf und den Landschaftspark Degenershausen erlebt. Weiter geht es nun auf dem Kamm südlich des Selketals. Wir radeln etwas beschwerlicher bis
Harzgerode, dort besuchen wir das ehemalige Residenzschloss der Anhaltiner Fürsten. In schneller Fahrt fahren wir bergab und erreichen das Selketal bei Mägdesprung. Zurück nach Meisdorf geht es immer parallel zur
schönen liebenswürdigen Selke, wie Heinrich Heine sie
beschrieb.
Der Besuch auf der
Burg Falkenstein ist nicht mit einer Stunde abgetan. Es ist sinnvoll
dafür einen halben Tag Zeit mitzubringen. Wir aber wollen weiter
über die Frederikenstraße nach Harzgerode. Der Weg erweist
sich nicht mehr so leicht befahrbar, wie das erste Drittel. Die
„Frederickenstraße“ ist ein zwar breiter, aber auch Teils
sehr aufgefahrener Forstwirtschaftsweg, mit abwechselnd Schotterbelag und Pfützenseen. Mit Geduld und dem Erleben der gesunden
Laub- und Nadelwälder,  der außergewöhnlichen Ruhe und
diesem Aroma von Wildfrüchten, Pilzen und moderndem Laub in der
Luft sind die Erschwernisse des Weges zu ertragen. Die Ausschilderung
ist für Ortsfremde hier abseits größerer Ortschaften
etwas gewöhungsbedürftig, da sich manche Hinweise zu
widersprechen scheinen. Dann endlich ein Hinweis nach Harzgerode.
Hinab in ein recht feuchtes Tal und wieder lange bergauf, vorbei an
einem der vielen alten Stollen, Zeugnis der Bergbaugeschichte im
Harz, erreichen wir das nächste Etappenziel unserer Reise.
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