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Mit dem Rad auf Mühlentour in Sachsens Norden |
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Geschrieben von Roland Wagner
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Auch zufällig kann man auf wunderschöne Radwege stoßen. In unserem Fall war es ein Zeitfenster von vier Stunden und ein Wegweiser der in die eine wie die andere Richtung ca. 25 Kilometer nach Ortrand anzeigte. Suma sumarum, also 50 Kilometer ... die richtige Distanz für einen schönen Sonntagsnachmittagsradausflug. Der Leser mit Ortskenntnis wird sich fragen "Ortrand? - ist das nicht in Brandenburg?" Richtig wir starten im Norden Sachsens und kreuzen für einige besonders interessante Kilometer das südliche Brandenburg und unterwegs erfahren wir, dass wir auf der Mühlenroute unterwegs sind...
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Zwickau die Stadt von Schumann und Trabant |
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Geschrieben von Roland Wagner
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Zwickau ist die viertgrößte Stadt in Sachsen. Nur die Landeshauptstadt Dresden mit ihrer weltberühmten Barocksilhouette, die Messestadt Leipzig und Chemnitz sind größer. Bekannt ist die Stadt am Rande des Erzgebirges und des Vogtlandes durch den legendären Trabant, der hier von 1957 bis 1991 hergestellt wurde. In der Kunst und Musikwelt ist der Name der Stadt mit dem Komponisten Robert Schumann eng verbunden, der hier geboren wurde. Ob Zwickau eine besuchenswerte Stadt ist und interessante Sehenswürdigkeiten besitzt wollte Visitatio bei einem Stadtspaziergang ergründen...
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Geschrieben von Roland Wagner
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Schiller und Marbach, Schiller und
Weimar, Schiller und Jena aber Schiller und Leipzig? Wieder einmal
ertappe ich mich dabei etwas übersehen oder nicht gewusst zu haben.
Noch peinlicher in diesem Fall, da ich vier Universitätsjahre in
Leipzig verbrachte und nichts von einem Schillerhaus erfuhr. Mag
sein, dass es an Bachs Dominanz in der Messestadt lag. Oder war es
die Tatsache, dass dieses Haus, wie viele in meinen Studentenjahren
wegen baulicher Schäden kein vorzeigbares Kleinod kulturhistorischer
Zeitzeugnisse sein konnte? Im 250. Geburtsjahr von Friedrich
Schiller erstrahlt das in seinen Leipziger Monaten von ihm als
Quartier genutzte Bauernhaus in der Gohliser Menkestraße in
rekonstruierter Schönheit. Einem Flyer sei Dank, den ich, an einem
verregneten Februartag in einer Leipzger Hotellobby fand, entschloss
ich mich, das kleine Museum in dem historischen Haus zu besuchen.
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