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Twittern Kinderleicht, Kein Risiko , Keine Kosten

Geschrieben von Roland Wagner   

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Mueritzeum Waren Logo Als Visitatio am 31. Januar 2009 die Rankingliste deutscher twitternder Museen veröffentlichte, staunte die Museumswelt nicht schlecht. Nicht die bekannten musealen Tempel wie das Deutsche Museum München,  das Deutsche Historische Museum oder das kürzlich wiedereröffnete Neue Museum Berlin, das wegen der Ruhr 2010 angesagte Ruhr Museum (sie alle nutzen Twitter noch nicht als Marketinginstrument),  waren an der Spitze der Liste zu finden. Auf Platz Eins steht das Müritzeum in Waren/Müritz in Mecklenburg-Vorpommern. Das im August 2007 eröffnete NaturErlebnisZentrum besitzt das größte Süßwasseraquaruim in Deutschland. und ist damit eine der herausragenden Sehenswürdigkeiten der Müritzregion. Das Museum erschließt seinem Besucher die Flora und Fauna der Müritzregion beleuchtet die naturhistorischen Zusammenhänge wie die Eiszeit, zeigt lebendig oder präpariert die kleinen und großen Tiere dieses wald - und wasserreichen Naturrefugiums.

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 Mit modernen multimedialen Mitteln tauchen die Gäste des Mürizeums ein in den Mikrokosmos von Insekt, Vogel und Fisch. Auf ebenso moderne Mittel der Kommunikation, die Methoden des Social Marketing greift Museumsdirektor Thomas Kohler zurück um sein Haus bekannter und besuchter zu machen. Er gab Visitatio folgendes Interview:

Vorab einige Informationen zur Person: Thomas Kohler ist 34 Jahre alt. Er studierte BWL (Diplomkaufmann) nach Abitur und bankkaufmännischer Tätigkeit in fün Bankhäusern. Als Assistent der Geschäftsleitung eines Hotels erwarb er umfangreiche Kenntnisse im Bereich des Tourismus. Seit 2007 ist er Geschäftsführer des Müritzeum in Waren-Müritz.

Visitatio: Gestern (am 1. Februar 2010) war das erste Mal FollowAMuseum-Tag in Twitter. Hat diese Social-Web-Initiative Ihrem Twitter-Acount neue Follower gebracht?

Thomas Kohler: Was genau diese Aktion gebracht hat ist natürlich schwer meßbar. Wir machten auch darauf aufmerksam und es waren heue ca. 40 Follower mehr als vor zwei Tagen. (Anmerkung von Visitatio - Siehe: Bilanz von FollowAMuseum )

Twitterseite des Müritzeum Visitatio: Im Müritzeum twittert der Chef persönlich. Wie vereinbart sich dies mit Ihren eigentlichen Aufgaben - oder haben Sie im Haus keine PR-Abteilung?

Thomas Kohler: Wir sind schlank besetzt; haben auch je 1 Mitarbeiter im Vertrieb und Marketing. Dennoch ist die Kommunikation nicht die Ablenkung von eigentlichen Aufgaben sondern gehört für mich elementar dazu: Ohne Diskussion über uns -  keine Presse, ohne Presse -  keine Besucher, ohne Besucher würden alle anderen Aufgaben wegfallen.

Visitatio: Wieviel Zeit "opfern" Sie täglich für Twitter?

Thomas Kohler: Im Schnitt reichen 15 Minuten. Am Anfang war es mehr, um das System Social Media verstehen zu lernen. Wichtig ist, am Ball zu bleiben. Einmal im Monat drei Stunden kompakt und sonst nichts damit zu tun, wäre sinnlos!

Visitatio: Wie sind Sie eigentlich zu Twitter gekommen?

Thomas Kohler: Mit dem Aufbau unserer Webseite entwickelten wir eine grundlegende Strategie die zu besserer Verlinkung, Auffindbarkeit, Ranking führen soll. Durch Experten auf diesem Gebiet  wie die  www.mindflowmedia.de ließen wir Grundlegendes machen. Ziel war es, in der Folge vieles allein erledigen zu können, um Kosten zu sparen. Twitter ist da nur ein Baustein, wie man bei unserem Google-Profil erahnen kann: http://www.google.com/profiles/mueritzeum. Durch Filme, Blogs, Verlinkungen versuchen wir, die Marke Müritzeum soviel und kostengünstig wie möglich zu plazieren.

Visitatio: Glauben Sie, dass aus Ihren Followern Besucher werden, oder konnten Sie bereits solche als Besucher begrüßen?

Thomas Kohler: Langfristig schon, persönlich kenne ich welche, aber die kann ich nicht nur via Twitter. Wichtig ist, daß über uns geredet wird. Und wenn das die Follower für uns mit übernehmen, ist es doch großartig. Unsere Meldung zur aktuellen Sonderausstellung wurde viermal von anderen wiederholt. Deren Follower wurde also automatisch unsere.

Im Müritzeum Bildquelle: MüritzeumVisitatio: Welchen Stellenwert hat für Sie Twitter in der Marketingstrategie Ihres Hauses?

Thomas Kohler: Am Ende ist es "nur" ein Microblog, wie andere auch. Und Kommunikation ist nur ein Aspekt des Gesamtmarketings. Dennoch ist Twitter eine der populärsten Seiten im Internet mit schnellem Wachstum. Eventuell ist ein Twitter-Account irgendwann einmal so normal, wie eine E-Mail-Adresse, die heute auch fast jeder in der westlichen Welt hat.

Visitatio: Konnten Sie aus Twitter Anregungen für Ihre Arbeit beziehen?

Thomas Kohler: Man kann die Wettbewerber sehr schön beobachten und über die Art und Weise der Kommunikation und deren Inhalte eine Menge (und schnell) lernen.

Visitatio: Wenn Sie einen Kollegen Museumsdirektor überzeugen wöllten, warum sollte dieser twittern?

Thomas Kohler: Kinderleicht, kein Risiko, keine Kosten

Visitatio: Als augenblicklich erfolgreichster deutscher Museums-Twitterer können Sie uns sicher Ihr Geheimnis verraten, wie Sie in so kurzer Zeit ein derart große Community (6276 Follower Stand 2. Februar 2010) hinter sich vereinen konnten?

Thomas Kohler: Es ist kein Geheimnis: am Ball bleiben, das Twitter-Account so häufig wie möglich direkt verlinken, Twitter-Tools nutzen (einfach Google befragen; z.B. solche Übersichten: Openjason ), KEINE automatischen Follower-Tools (Motto: don't be evil) nutzen und vor allem Inhalte, Inhalte, Inhalte.

Visitatio:  Herr Kohler vielen Dank für das Gespräch und weiterhin viel Erfolg mit Ihrem Haus und bei der Vergrößerung Ihrer Community.

Für das Frühjahr 2010 ist ein Workshop geplant!

Allen Interessenten für das Thema Twittern, Social Marketing und Museum möchten das Müritzeum und die redaktion Visitatio mitteilen, das wir im Frühjahr 2010 einen Workshop im Müritzeum Waren zu diesem Thema veranstalten. Interessenten melden sich bitte über die folgende Mailadresse: Diese E-Mail-Adresse ist gegen Spam Bots geschützt, Sie müssen JavaScript aktivieren, damit Sie es sehen können !

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Follow A Museum Warum Twittern für Museen wichtig ist
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