Twittermania in deutschen Museen

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Twittermania in deutschen Museen
Twitternde Hotels und Verlage
Twittern für Museen
Ranking-Liste Twitternder Museen in Deutschland
Follow A Museum Nun von Twittermania in deutschen Museen kann wirklich  noch  nicht die Rede sein. Als ich vor einigen Wochen an den Museumsdirektor des Ellwangener Alamannenmuseums Andreas Gut, der in diversen Web 2.0 Kanälen unterwegs ist, per Twitter schrieb: "warum twittern eigentlich nur so wenige Museen? hotels sind da wesentlich aktiver!"  antwortete er  "Was nicht ist , kann ja noch werden! Museen sind jedenfalls keine Hotels" . In den folgenden Tagen konnte ich meine Twitterliste http://twitter.com/visitatio/museen-deutschland dann doch  noch mit eingen Museen füllen und folgte angeregt dem gezwitzscher. Die Anspielung mit den Hotels hatte ihren Grund. Sind in meiner Hotelliste 175 Häuser eingetragen, sind es aktuell nur 47 Museen, die mit dem angesagten Microblogging auf sich aufmerksam machen. Nun wird es Zeit, dass sich da einiges ändert! Am Montag 1. Februar 2010 ist "Follow A Museum " Tag und aus diesem Grund veröffentlicht Visitatio schon heute, das künftig monatlich erscheinende Twitterranking deutscher Museen.

Sehenswürdigkeiten in Deutschlandalle twitternden Museen auf einen Blick 

Rankiglisten: Februar -- März

Twittern die allgemeine Betrachtung


Was hat es eigentlich mit dem Twittern auf sich? Geburtsort: San Francisco Geburtsjahr: 2006 Idee: Schreibe mit maximal 140 Zeichen was du tust, denkst oder willst ein Kurznachricht, die auf der Webseite www.twitter.com in Echtzeit gepostet wird. Sorge dafür, dass unter den Millionen von Menschen, die die Twitter-Seite besuchen, eine recht große Anzahl von Menschen (Twitter nennt sie Followers) deine Beiträge intressant finden und sie Abbonieren. Hebe mit dem Raute-Zeichen "#" bestimmte Worte hervor damit sie besser gefunden werden. Schreibe mit einem "@Twittername" eine Person direkt an und teile dieser etwas mit, was gegebenenfalls auch andere Wissen dürfen oder sollen. Fasse Followers mit bestimmten Interessen, Inhalten, Themen in Listen zusammen, um in dem großen Angebot von Nachrichten den Überblick zu bewahren. Eine sehr gut er Beitrag der beim Einstieg hilft, ist der Artikel: Zwitscherliste – Über 100 aktualisierte Twitter Tipps und Tools von Jochen Mai.
Klar das man mit dieser Kurzform, die für eine Twittermeldung schon viel zu lang wäre, nicht den Sinn oder Unsinn von Twitter versteht. Vor einigen Tagen war ich Teil eines Gespräches, in dem es um Twitter ging. Die Auffassungen konnten nicht weiter auseinander liegen. Die Einen meinten das wäre großer Unfug und würde nur die Welt mit unötigen Informationen vollstopfen - so nach dem Motto "Ich geh dann mal ins Bett" oder "Bei uns is aber grad recht kalt". Ich war den Anderen gewogen, die dem neuartigen Microbloggin etwas abgewinnen können. Es gibt in meinen Augen im Augenblick kein Kommunikationsinstrument, welches weltweit aktuell so schnell die Massen informieren kann wie Twitter. Wie beim Schneeballprinzip rasen aktuelle Informationen durchs Netz. Selbst die großen Fernsehanstalten, Zeitschriften- und Nachrichtenredaktionen beziehen Erstinformationen via Twitter. Als vor wenigen Tagen in Haiti das große Nachbeben die Erde erschütterte erfuhr ich es von Twitter. Selbst auf der Nachrichtenseite von Tagesschau und heutejournal war Minuten später davon noch nichts zu lesen.
Mit geeigneten Tools (siehe Link zu Jochen Mai) und der richtigen Wahl wem man folgt oder nicht und wen man folgen läst, kann man ich kurzer Zeit eine Themengerechte Community aufbauen, die wirkliches Interesse an meinen/deinen Informationen hat. Zum Anfang folgte ich Bekannten, Freunden und Kolegen.  Ein Teil von denen folgte recht rasch ander warteten noch einen Augenblick. Bald hatte ich meine ersten 10 Follower. Nun sah ich mir die Followerlisten meiner Follower durch, die ja meist schon mehr Besucher hatten. Dort wählte ich die nächsten 10-20 Twitternutzer aus, sah mir ihre Tweets, so nennt man die Kurznachrichten und Webseiten an und wartete meist Erfolgreich das auch die Hälfte von Ihnen mir folgten. Wichtig war es schon in dieser Phase, regelmäßig interessante, lockere und hoffentlich einzigartige Tweeds zu versenden. Es wird empfohlen nicht deutlich mehr oder auch nicht deutlich weniger als 10 Tweeds am Tag zu versenden. Irgendwann, es vergingen so zwei Monate an denen ich einmal die Woche meine Follower "pflegte" und versuchte neue zu gewinnen. Kamen die ersten Follower ohne eigene Aktivitäten. Durch die Vernetzung der Themen stießen die Neuen auf meine Seite. Achtung war hier geboten, denn immer wieder versuchten Nutzer meine Tweed zu abbonieren, mit denen mich weniger verband: (merkwürdige Esotherik-Gurus, abwegige Ideologen, Werber für bogger-E-books und Mädel aus dem leichten Gewerbe). Hier habe ich die Möglichkeiten des blockens genutzt, um die Qualität meiner Usegroup hoch zu halten. Auf diese Weise habe ich eine recht engagierte und kompetente Followergruppe aufgebaut, die mich mit interessanten Gedanken inspiriert und auch lustig unterhält. Es sind sogar erste Geschäfte angebahnt und den einen oder anderen treffe ich unterdessen nicht nur am Rechner oder Handy.


 
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