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Über #followamuseum , QR-Codes und Ranglisten twitternder Museen

Geschrieben von Roland Wagner   

Twitternde MuseenManche Tage sind wirklich verrückt...vielleicht sollte man sie einfach nicht beginnen...oder einen Plan dafür machen! So ein Tag ist der 1. Februar 2012! Nicole Simon postete auf Facebook, dass sie  nur gute Mails und Nachrichten bekommt...ich sehe aus dem Fenster und sehe den herrlichen Wintersonnenschein der das Herz wärmt und erinnere mich an den #followamuseum - Tag 2010...lieber nicht daran denken und  zwingen mich endlich den überfälligen Bürokram vom Tisch zu bekommen...dann flattern auch schon die Meldungen herein..."Auf Facebook wird über den Sinn und Unsinn von Twitter für Museen diskutiert!" @cogries findet im Web einen wirklich spannenden Artikel über genau dieses Thema und auch bei mir flattern wie bei Nicole gute Nachrichten auf den Bildschirm! ... die Finger krabbeln und ich beginne zu schreiben...

 

 

 

 

In Memoriam #followamuseum


in memoriam followamuseumVor zwei Jahren kam von England die Initiative zu einem Twitter-Event, der wirklich mobilisierte: #followamuseum eilte durch die twitternde Museumslandschaft! Die Sumo Design Ltd . in London war darauf gekommen, die für die Realisierung einiger Webauftritte von Museen in London verantwortlich zeichnet. Irgendjemanden hatte gewurmt, dass Bill Gates innerhalb weniger Tage 1000de Follower gewonnen hatte. Konnte Twitter nicht auch Gutes und speziell für Museen erreichen. Die Idee von #followamuseum war geboren und weltweit trugen sich Museen die Follower suchten auf der, für diesen Event geschaffenen Seite ein...In Deutschland gab es zu diesem Zeitpunkt knapp 50 sehr unterschiedlich aktive Museen. Ein Teil von ihnen brachte sich ein und profitierte mit etwas wachsenden Followerzahlen...
Ein Jahr später ging von London in dieser Sache keine Initiative mehr aus. Das Netzwerk der twitternden Museen  in Deutschland und seine  Unterstützer nahmen die Sache selbst in die Hand und hatten einen Erfolgszuwachs zu verzeichnen. Innerhalb eines Tages, so konstatierte Visitatio am Folgetag , hatten die 102 twitternden deutschen Museen 464 neue Follower gewonnen. Dies war das Vierfache vom täglichen Durchschnittswachstum der 65 aktiven Museen im Jahr 2011 - also auch nach einem Jahr ein wirklicher Erfolg. Es hatte Initialcharakter, führte zu Diskussionen und neuen anregenden Kontakten. Das Verkehrsmuseum Dresden @Verkehrsmuseum beispielsweise hatte am 1. 2. 2011 gerade 15 Tage Twittererfahrung gewann 19 Follower und hatte somit 76. Diana Runge, die den Account des Museums betreut war danach so motiviert, dass heute das Verkehrsmuseum im guten Mittelfeld des monatlichen Rankings liegt - 407 Interessierte folgen heute dem Museum...
In der vergangenen Woche fragte ich nun die Community via Twitter, ob wir den #followamuseum auch an diesem 1. Februar feiern wollen...die Antworten war karg sehr karg : Eine Stimme dafür - Eine Stimme dagegen...

Facebook-Diskussion über Sinn und Unsinn des Twitterns für Museen


Heute nun, es hat wahrscheinlich nichts mit dem Jahrestag von #followamuseum zu tun kam in der Facebook-Gruppe "Museum Web2.0er" eine Diskussion über den Sinn oder Unsinn des Twitterns für Museen auf die Tagesordnung...
Es war eine ambitionierte Diskussion - Pro und Kontra:
Für @museumsheld Sebastian Hartmann ist und bleibt Twitter ein Werkzeug zur "Echtzeit-Berichterstattung  aus dem Museum " und es sei ein  "Verteiler- Medien-, und Kommunikationssystem... für Informationen an Kultur-Multiplikatoren" Und meint das bringt  "Museen auf jeden Fall etwas."
@axel_vogelsang Dr. Axel Vogelsang - Autor des Bandes "Social Media für Museen" antwortet: "
Alles steht und fällt doch mit der Durchdringung und Nutzung und die ist extrem dünn im mitteleuropäischen Raum. Nochmals meine Hypothese: solange die Leute Twitter nicht als Tool für die Direkt-Kommunikation mit Freunden entdecken, wird das nicht richtig funktionieren."
Sebastian Hartmann antwortet:
"es auch um spezialisierte Netzwerke und nicht unbedingt um die "breite Masse". Die bewegt sich natürlich nicht bei Twitter. Aber Viele wichtige Verteiler von Informationen. Und wenn man dort mit guten Ideen agiert und so sein Netzwerk als Museum aufbaut, profitiert das Museum auch davon!"
@kulturmanager Christian-Henner-Fehr ergänzt: "
Twitter ersetzt nicht die Kanäle, über die Du ein Massenpublikum erreichst, was FB übrigens auch nicht tut. Aber es eignet sich, um special interest groups anzusprechen und ist hilfreich in der direkten Kommunikation."

Bleiben die Museen mit ihren Unterstützern unter sich?


Das merkwürdige an dieser Diskussion war: die Museen selbst kamen nicht zu Wort. Es war irgendwie die special interest group die sich zu Wort meldete und zu dieser gehört dann sicher auch Visitatio...
Wenn Axel Vogelsang feststellt, dass die große Masse nicht erreicht wird, dann lässt sich dies mit den Ergebnissen des zweijährigen Rankings nur unterstreichen. Die aktiven twitternden Museen hatte im Januar 98571 Follower. Das ist ein Zuwachs von etwas mehr als 33000 gegenüber dem Vorjahr...aber was ist dies im Vergleich zu der Gesamtzielgruppe der Museumsbesucher in Deutschland (allerdings woher bekomme ich diese Zahl?) Nun ist es ja auch glücklicher Weise falsch diese in Betracht zu ziehen, denn nur die potentiellen Besucherzahlen der betrachteten Museen wären interessant (allerdings ist es auch hier schwer verlässliche Werte zu erhalten!?) Als Beispiel  nehmen wir hier vielleicht das @MB_Museum Mercedes Benz Museum Stuttgart.  Das  Museum hatte im vergangenen Jahr zirka 700.000 Besucher. Anfang des Jahres hatte es 7661 Follower. Ein Jahr später waren es mit 11558 insgesamt 3897 Follower auf Twitter mehr - ein Tageszuwachs von 10,68. Würden die neuen Follower ausschließlich aus der Besucherschar rekrutiert, wären die 3897 Neulinge gerade 0,56 Prozent. Aber das ist alles eine Milchmädchenrechnung, es ist weder wichtig, ob aus neuen Followern direkt Besucher des Museums werden oder aus Besuchern des Museums Follower. Wichtig ist die Präsenz des Museums auch in diesem Kommunikationskanal. Wichtig ist auch, dass das Mercedes Benz Museum natürlich ebenso in Facebook aktiv ist und hier übrigens aktuell 27946 Fans hat. Gehen wir davon aus, das die aktuellen Nutzerzahlen von Facebook deutlich über denen von Twitter stehen sind die Twitteranteile beim Mercedes-Benz-Museum im Verhältnis zu Facebook beachtlich. Bleibt immer die Frage ob die Zielgruppe von Twitter oder Facebook den jeweiligen Zielgruppen der Museen entsprechender sind. Dies sollte jedes Museum für sich herausfinden. Immer noch ist davon auszugehen, das Twitteruser etwas älter, gebildeter und wohlhabender als die Facebookuser sind. Entscheider und Meinungsmultiplikatoren sind häufiger im Netzwerk von Twitter als bei Fcebook zu finden. So erhält die Twitter  beim Netzwerken eine wesentliche Position...

Was macht Museen mit Twitter erfolgreich?


Betrachten wir das Ranking können wir eine interessante Feststellung machen. Bekannte Marken finden mit weniger Aufwand Follower. Unbekanntere Museen können mit fleißiger Arbeit eine größere Bekanntheit erreichen. So behauptet sich das ländlich gelegene @alamannenmuseum Ellwangen nun seit Jahren mit monatlich im Durchschnitt 200 Tweets im Spitzenfeld. Große Kunstmuseen in Frankfurt z.B. können da mit weniger Energie allein aus ihrem Namen schöpfen...
Die Energieleistung beim @alamannenmuseum erbringt der Museumsdirektor Andreas Gut persönlich. Er ist auf verschiedenen Social Media Kanälen präsent und machte "sein" Haus so überregional bekannt. Ein anderer Museumschef , Thomas Kohler, leitete fünf Jahre das bis dahin auch überregional eher unbekannte Müritzeum in Waren. Ende 2011 verliess er das Museum (wie Visitatio erfuhr nutzt Thomas Kohler ab 1. Februar 2012 seine Erfahrungen als Social-Media-Spezialist bei der Webagentur www.click-solutions.de Wismar) , seit dem schweigt @Mueritzeum und wird unter neuer Leitung sicher im März aus dem Museumsranking verschwinden - von Platz 2! Wenn wir noch das Beispiel des Museumsdorf Kürnbach nennen wollen, bleibt auch hier nur zu konstatieren, dass mit dem Weggang von Anna Strübel, die als Mitarbeiterin den Account betreute, dieser sogar gänzlich aus dem Web verschwand. Die Museumsleitung sperrte ihn kurzerhand. Kontinuität und die Wahl der twitternden Mitarbeiter hinter der Twitter-Visitenkarte des jemweiligen Museums sind wichtige Fragen. Mal sind es die Archivare  oder Museumspädagogen die den Twitterkanal befüllen oder es sind wissenschaftliche Mitarbeiter, Leute vom Marketing, manchmal Praktikanten (mit deren Weggang der Account zwangsläufig einschläft!) selten Pressestellen-Mitarbeiter oder gar Museumsdirektoren. Oft wird zu wenig Zeit beklagt und ebenfalls recht häufig sind Kompetenzbeschneidungen geäußert. In vielen Fällen werden die Erfolge beim Twittern mit BWL-Augen gemessen, andererseits wird vorgegeben, dass erst ein Grundsatzdokument für das Arbeiten mit Twitter erstellt werden muss...manche Häuser arbeiten daran seit über zwei Jahren...aus meiner Sicht ist das sicher gut gedacht, aber im Zusammenhang mit neuen Kommunikationskanälen wie Twitter und Facebook unangebracht. Twitter ist spontan, flexibel, kreativ, originell, dialogbereit und jederzeit sichtbar!
Aus diesem Tweet ist im Grunde nichts zu entnehmen...Mit preußischer BAT-Kultur wird Twitter nicht erfolgreich betrieben werden! Neben Defiziten bei den technischen Erkenntnissen über den Umgang mit Twitter und Twitter supportenden Eingabewerkzeugen fehlt es häufig auch an twitterspezifischen stilistischen Kenntnisse. Die Funktionen von Erwähnungen (@) Retweets und Hashtags (#) bleibt unerkannt...wenn Schnittstellen zwischen Facebook und Twitter genutzt werden, werden automatisiert nach weniger als 140 Zeichen oft nach bis dahin unverständlichem Text die wichtigen Informationen abgeschnitten...


Neue Konzepte sind gefragt! - um  Museumsbesuchern mit Twitter zu erreichen


Es sind also oft "innerbetriebliche"  Fragen warum Twitter in der Museumslandschaft noch nicht so erfolgreich eingesetzt wird. Der Mut und die Finanzkraft einen spezialisierten Social-Media-Manager einzusetzen hat übrigens nicht nur in der Museumsbranche bisher nur wenige Beispiele...und auch die sind nicht alle glücklich. Einfallsreichtum und Improvisation sind gefragt.. neue andere Konzepte. In der Berliner Tourismus & Kongress GmbH twittern unter @visitberlin sieben Mitarbeiter. Zu erkennen geben sie sich mit dem Kürzel "^Mustername" jeder vertritt jeden es gibt unterschiedliche Themen aus ihren jeweiligen Verantwortungsbereichen, es wird schnell auf Erwähnungen und Retweets reagiert  - die Verantwortung liegt auf vielen Schultern. Das Currywurstmuseum (@qwoo ) geht ähnlich heran. Im letzten Monatsranking habe wir darüber ausführlich geschrieben...
Nach wie vor bleibt Twitter für die meisten Museen ein Werkzeug virtueller Art. Immer noch zu selten finden sich auf den Webseiten Hinweise auf die Social Media Aktivitäten der Häuser. Auf Flyern, Prospekten, Visitenkarten oder der Information in den Emails des Hauses fehlt nach wie vor nicht selten die Twitteradresse. Im Museum findet der Besucher selten die Twitteradresse - das Personal zu Fragen endet oft mit Fragezeichen in den Augen der betroffenen...
Diese kritischen Punkte sollen keine Schuldzuweisung sein! Sie sind eher als Denkanstoß zu verstehen, dass viele Gründe für das Ausbleiben der großen Masse der Museumsbesucher hausgemacht bleibt. Twitter sollte vielerorts als Marketinginstrument qualifizierter genutzt werden...

Das QR-Code-Experiment in der Museumsnacht Berlin


QR-Code-Aktion-Museumsnacht-BerlinEinen Versuch Museumsbesucher als künftige Twitterfollower direkter anzusprechen gab es am letzten Januarwochenende bei der Langen Nacht der Museen in Berlin (Wir berichteten über die QR-Aktion und die Lange Nacht der Museen ). Unter den 70 Museen, die zwischen 18.00 - 2.00 mit einem bunten anspruchsvollen Programm geöffnet waren, gab es sechs aktiv twitternde Museen. In diesen Häusern, es waren: (@csm_berlin , @ddrmuseum , @deutschegugg , @mfk_berlin @mfnberlin und @BU_eV ) wurde in der Museumsnacht ein A4-großer Flyer aufgehangen,aufgestellt, verteilt... Ermitteln wollten wir, ob allein mit der Überschrift "Lange Nacht der twitternden Museen" und ohne großartige Kommentierung allein durch die QR-Codes Neugier bei den Smartphone-Nutzern erzeugt werden kann. Zwei Tage vor der Museumsnacht begann ein Posting der Aktion via Twitter und Facebook. Dabei wurde mitgeteilt, dass unter den neuen Followern Museumsfreikarten verlost werden...
Die Lange Nacht der Museen begann und der vereinbarte Hashtag #lndm2012 wurde stark frequentiert. Die Hoffnung, dass die beteiligten Museen nach der Museumsnacht deutlich mehr Follower haben als davor zerschlug sich aber rasch...Im Schnitt waren es pro Haus vier neue Verfolger, die in diesen 8 Stunden auf die Twitterseiten der Museen gelangten. Der Tagesdurchschnitt der Museen wurde in diesem Zeitraum zwar meist verdoppelt aber die Erwartung an die Aktion wurde nicht erfüllt. Einzig, und dies ist hervorhebenswert der Account der Museumsnacht profitierte in größerem Maße: @museumsnachtB folgten 12 Begeisterte mehr!
Interessant war, dass die Verteilung oder Präsentation in den Häusern recht unterschiedlich war: Im Computerspielemuseum wurden mit Ansprache ca. 200 der Blätter verteilt, im Mutter-Kind-Bunker des Berliner-Unterwelten e.V. waren die QR-Codes in Laufrichtung exklusiv in einem Raum beim Verlassen des Museums angebracht, im Museum für Kommunikation Berlin (hier wurde die größte Anzahl Follower registriert) wurden die Verlinkungen im QR-Codeformat auf einem Monitor präsentiert), im Naturkundemuseum wurde der Flyer per Aufsteller an einem Informationsstand in der großen Museumshalle (neben den Saurierskeletten) gezeigt... Die unterschiedlichen Präsentationsformen hatten aber dennoch keinen signifikanten Einfluss auf die Anzahl der neuen Verfolger. Nur 0,1 Prozent der Besucher der Langen Nacht vernetzten sich in diesem Zeitraum mit den Museen. Das Naturkundemuseum z.B.  hatte 5226 Besucher und danach 6 Follower mehr. Der Flyer ging wie in allen Häusern unter im wirklich großen und unerschöpflichen Angebot der Museumsnacht. An Smartphone-Nutzern hat es nicht gemangelt, überall wurde telefoniert "gesimmst" ... der QR-Code fand dieses Mal aber nicht seine Anhänger. Dennoch sollte überlegt werden ob in geeigneter Präsentationsform (z.B. im Kassenbereich oder Museums-Cafe's) via QR-Code auf die Social-Media-Seiten der Museen aufmerksam gemacht werden kann ...

Ein Buchtipp zum Schluss


Für alle denen dieser Artikel nicht lang genug war, hier noch ein Buchtipp von @cogries Christian Gries aus München. Via Facebook informierte er über die Herausgabe des englisch-sprachigen Bandes:
"Twitter for Museums: Strategies and Tactics for Success"  Schon die Übersicht auf der Webseite macht auf jeden Fall neugierirg...

Eine Frage als Nachschlag


Gespannt dürfen wir sein, ob Twitter und Facebook den neue Direktor des Naturkundemuseums Berlin, Prof. Johann Vogel ist seit 1. Februar im Amt, auf seinem Weg zum "transparente(n), gläserne(n) Museum " begleiten. Erfahrungen mit diesen Kommunikationskanälen sollte er gemacht haben. Bis Ende Januar war er beim @NHM_London Natural History Museum London, wo bekanntlich eine der Wiegen twitternder Museen steht...
Kommentare (5)Add Comment
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Danke für die Tipps
geschrieben von Martin Otto-Hörbrand, Februar 02, 2012
Lieber Roland Wagner,
vielen Dank für Ihre Einschätzung, die wie immer einige gute Tipps enthält. Ich habe die Erfahrung gemacht, dass Twitter auf jeden Fall ein neues Publikum erschließt und wir v.a. mit englischsprachigen Meldungen sehr häufig retweeted werden.
Herzlichen Gruß
Martin Otto-Hörbrand
Linden-Museum Stuttgart, Pressesprecher
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Wohl oder Übel?! Social Media für Kultureinrichtungen
geschrieben von ThT, Februar 03, 2012
Am 17.02.2012 gibt es eine Tagung in Berlin: http://mmk.htw-berlin.de/tagungen/
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Delicious ...
geschrieben von ThT, Februar 03, 2012
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Disskussionen über Blog-Beiträge zunehmend im Social-Web
geschrieben von Roland Wagner, Februar 04, 2012
Gerade in den letzten Tagen wird mir ein sehr interessanter Trend bewusst: Während im Vergangenen Jahr noch direkt via Kommentarfunktion am Blog-Beitrag über die Themen diskutiert wurde, verlagert sich die Auseinandersetzung zunehmend ins Social-Web... Als Beispiel zu diesem Beitrag aus "FB": http://goo.gl/8k8En ...
Spannend ist auch der Beitrag mit aufschlussreichen Fotos über die Facebook-Hinweise in Ausstellungen und Museen auf Museumsreif http://museumsreif.posterous.c...facebook-w ... ein sehr schöne Ergänzung zu unserem Beitrag!
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Besondere Situation
geschrieben von Andreas Zinnow (@okmvelten), März 01, 2012
Der Bericht ist war schon etwas älter, aber Dank TweetDeck habe ich ihn heute dann doch schon gelesen...

Die Intensität der Nutzung von SoMe wie Twitter, Facebook & Co ist bei Museen so unterschiedlich wie der Inhalt ihrer Themen. Für mich ist es völlig unverständlich, dass die Möglichkeiten der vielen Kommunikationskanäle von vielen Museen kaum oder gar nicht genutzt werde. Sicher spielt auch die finanzielle 'Belastberkeit# der Museen eine große Rolle ob und wie wenn ja wie intensiv getwitter, gepostet und/oder gebloggt werden kann. Aber ich vermute einmal, kaum ein Museum kann sich das Nicht-Werben auf Dauer leisten. Von daher sollte grundsätzlich über die (Neu-) Verteilung des verfügbaren (Werbe-) Budget nachgedacht und einhergehend neue Konzepte erarbeitet werden.

Aber es gibt noch eine 'besondere Situation' In der befindet sich das Ofen- und Keramikmuseum Velten. Derzeit muss es keinen Cent für die SoMe-Aktivitäten investieren!

Alle bisherigen Veröffentlichungen auf Facebook, Twitter und, seit wenigen Tagen auch, im WordPress-Blog, sind ausschließlich von mir. Zwar stehe ich in engem, fast täglichen persönlichen Informationsaustausch mit der Museumsleitung, aber ich bin weder Mitarbeiter noch Födervereinsmitglied.

Hintergrund war die die anfängliche Skepsis, ja sogar Ablehnung, gegenüber den neuen Medien. Nur die Absprache über 100&#xig;e Absprache der Veröffentlichungen, der Kostenfreiheit und das es sich um ein Pilotprojekt handelt, ermöglichte dem Museum den Einstieg in die SoMe-Welt.
Inzwischen ist die Skepsis erst einer gewissen Akzeptanz bis heute einer bedingten Zusammenarbeit mit eigenen Ideen und einer gewissen aktiven Beteiligung des Museums gewichen.

Sicher, 48 Fans und 67 Follower sind nicht die Welt und mit den Zahlen der 'Großen' zu vergleichen. Aber trotzdem dürften sie zeigen, das und welchen Potential hinter den sozialen Netzwerken stecken kann. Die Nutzung von mehreren Mitarbeitern oder gar der Museumsleitung des Twitter-Accounts ist im OKM zwar noch Zukunftsmusik, aber eines meiner Ziele.

Auf diesem Weg möchte ich mich wieder einmal bei allen bedanken, die mit ihrer Arbeit und den vielen Beiträgen via Twitter, Facebook & Co. zu dem Ideenreichtum für die erfolgreiche Nutzung von SoMe beitragen.

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