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Adresse:
Verkehrsmuseum Dresden
Augustusstraße 1
01067 Dresden

grau.jpg Öffnungszeiten:
Di - So : 10 - 18:00 Uhr
grau.jpg Eintrittspreise:
  3,00  - 7,00 €

detailierte Informationen
grau.jpgTelefon: 0351-8644313
Website: www.verkehrsmuseum-dresden.de
E-Mail: info[@]verkehrsmuseum-dresden.de

Verkehrsmuseum Dresden

Verkehrsmuseum DresdenWo schon vor 400 Jahren kurfürstliche Kutschen und Pferde standen, ist auch heute noch Platz für alles, was bewegt: Ob Deutschlands älteste, original erhaltene Dampflok, die „Muldenthal“ (1861), das kuriose dreisitzige Motorrad „Böhmerland“ (1927), der Prototyp des ersten Wanderer-Automobils (1904) oder der erste luftgekühlte deutsche Lkw, der in Zittau gebaute Phänomen 1927). Sie alle haben Platz im ehemaligen Marstall des kursächsischen Hofes, einem Renaissancegebäude von 1591, das vis-à-vis der Frauenkirche liegt.
Es ist nicht nur Dresdens ältestes Ausstellungsgebäude und seit 1956 Sitz des Verkehrsmuseums, sondern nicht zuletzt wegen der zahlreichen Angebote für Kinder und Familien auch eine der beliebtesten Museumssammlungen der Stadt.

Vier Verkehrszweige erzählen die Geschichte der Mobilität


Auf 5.000 m² Ausstellungsfläche wird eine beeindruckende Exponatvielfalt von einzigartigen Originalen, imposanten Modellen und faszinierenden Fahrzeugraritäten präsentiert. Sie machen die Geschichte des Schienen- und Straßenverkehrs, der Luft- und der Schifffahrt hautnah erlebbar.
Die neueste Ausstellung Luftfahrt lädt die Besucher zu einer spannenden wie erlebnisreichen Reise durch 200 Jahre Luftfahrtgeschichte ein - von den ersten Ballonaufstiegen Ende des 18. Jahrhunderts über die Ära der Luftschiffgiganten, die Gleitversuche Lilienthals, die ersten motorisierten Flüge bis zu den modernen Ferienfliegern. Große Beachtung wird der DDR-Luftfahrtindustrie gewidmet, wurden doch von 1956 bis 1961 am Dresdner Standort Flugzeuge gebaut, allen voran die „152“, das erste deutsche strahlgetriebene Passagierflugzeug.
Im Mittelpunkt steht nicht nur die Technik, sondern vor allem der Mensch als Erfinder, Erbauer und Nutzer. Lebensecht nachgebildete Luftfahrtpioniere (Wilhelmine Reichard, Otto Lilienthal, Graf von Zeppelin, Hans Grade und Hugo Junkers) nehmen die Besucher in Empfang und erzählen in Verbindung zu ihren im Raum schwebenden Flugapparaten ihre Geschichte. Über eine Gangway geht es hinauf auf die Galerie, die einen spektakulären Blick auf die Flugobjekte bietet.
Im Experimentierraum kann man an verschiedenen Hands-On-Objekten das Phänomen Luft erleben und vieles mehr.

Der Bedeutung Sachsens entsprechend – hier wurde 1839 zwischen Leipzig und Dresden die erste deutsche Ferneisenbahn eröffnet, ist die Eisenbahngeschichte prominent vertreten. Neben sächsischen Dampfrössern wie dem Nachbau der ersten funktionstüchtigendeutschen Dampflok „Saxonia“ (bis 2014 zu Gast) sind etwa ein Salonwagen des sächsischen Hofzuges (1885) und der leistungsstärkste Bahnmotor der Welt (1924) zu bewundern.

Schmuckstück der Kraftfahrzeugschau mit herausragenden Einzelexponaten vorwiegend aus dem Autoland Sachsen und Thüringen ist ein Röhr F (1933) mit einer Luxuskarosserie der berühmten Dresdner Firma Gläser.

Seltene wie epochale Motorräder und eine beachtliche Fahrradsammlung präsentiert die Zweiradausstellung. Wie zu Urgroßvaters Zeiten Fahrräder repariert wurden, zeigt eine historische Werkstatt der 1930er Jahre.

Schifffahrtsausstellung nimmt die Besucher mit auf große Fahrt. Sie widmet sich der mehr als 1000-jährigen Geschichte der Elbschifffahrt, so der wenig bekannten Kettenschifffahrt und der sächsischen Personen-Dampfschifffahrt, deren Geburtsstunde 1837 schlug. Ein nachgebauter Schiffsrumpf entführt in die Zeit der großen Entdeckungen im 15. Jh. Weitere Themen sind die Blütezeit des Transatlantikverkehrs oder die Gegenüberstellung der Seeschifffahrt in den beiden deutschen Staaten.

Ein besonderes Highlight ist die Modelleisenbahnanlage Spur 0, die mit 325 m² zu den größten und bedeutendsten ihrer Art in Europa zählt. Sie ist von Januar-Oktober mittwochs, samstags und sonntags geöffnet (Zeiten beachten!), im Dezember täglich, außer montags.

Technik spielend begreifen können die jüngsten Besucher im Kinder-Treff und dem 300 m² großen Verkehrsgarten, der zum Fahren, Spielen, Regeln und Bauen einlädt.

Abgerundet wird der Museumsbesuch mit dem Film „Dresden - Alte Pracht und neuer Glanz“. Einzigartige Originalaufnahmen fangen Dresdens Vergangenheit zwischen 1913 und 2007 ein.