Burgkapelle Ziesar restauriert |
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Geschrieben von Roland Wagner
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30. März 2009 Die gotische Burgkapelle auf Burg Ziesar ist fertig restauriert. Das bemerkenswerte an der historischen Backsteinkirche sind die wieder freigelegten und rekonstruierten mittelalterlichen Wandmalereien.
Nur wenige Minuten hinter oder vor der brandenburgisch / sachsen-anhaltinschen Landesgrenze sind die brauen Touristen - Hinweisschilder aufgestellt, die dem Autofahrer die Empfehlung geben die Autobahn 2 zu verlassen, um für einige Minuten dem Fahrstreß abzuschwören und sich das kleine Städtchen Ziesar mit seiner Burg und seinem zum Teil liebevoll rekontruierten Stadtzentrum anzusehen. Die Burg, einst Sitz der brandenburgischen Bischöfe, ist durch seinen markanten Burgturm mit einer Dachhaube, die an eine Bischofsmütze erinnert, wichtiger Anziehungspunkt für die Touristen. In einem wunderschönen Park gelegen lädt dieser zu einem Spaziergang ein. Durch das Burgtor läst sich der Hof erreichen, an dessen rechter Seite die gotische Burgkapelle mit ihrem typischen Treppengiebel einlädt. Seit Ende März 2009 erstrahlt sie nun für alle Busucher wieder in der Schönheit des 15. Jahrhunderts. Während im 17. Jahrhundert, dem Zeitgeist folgend die mittelalterlichen Wandmalereien überpinselt wurden, wurden sie jetzt wieder freigelegt. Für die Wiederherstellung des in Nordostdeutschland einmaligen Kunst- und Architekturdenkmals und die Einrichtung als Museum für brandenburgische Kirchen- und Kulturgeschichte wurden insgesamt 5,2 Millionen Euro, überwiegend aus Spendenmitteln eingesetzt. Also beim nächsten notwendigen Halt auf der A2 an Ziesar denken.
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