Seeadlerradweg in Oberlausitz eröffnet |
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Geschrieben von Roland Wagner
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22. Juli 2009 In der sächsischen Oberlausitz wurde ein neuer Radrundweg eröffnet. Der Seeadlerrundweg hat eine Länge von 80 Km und führt durch das Biosphärenreservat Oberlausitzer Heide- und Teichlandschaft . Entlang der Strecke finden die Radler viele Sehenswürdigkeiten.
So erreichen sie unter anderem die Schlösser in Uhyst, Weissig oder Spreewiese, können das Schulmuseum in Wartha besuchen oder kehren in den Dorfkirchen von Kreba oder Klix ein. Die historischen Bauten, viele von ihnen sind im Barockstil errichtet, und die faszinierende Flora und Fauna des Gebietes machen die Fahrradreise zu einem besonderen Erlebniss. Die Landschaft, die über hundert Jahre starkt von Braunkohlentagebauen verändert wurde lebt von der Abwechslung von Wald, Feld und Heide wobei ursprüngliche Landschaften ebenso in Erscheinung treten wie durch Menschenhand veränderte, die unterdessen wieder von der Natur heimgesucht wurden. 1996 setzte die UNESCO dieses Gebiet unter ihren Schutz. Davon profitieren neben den Touristikern der Region, die starke Impulse vom naturnahen Tourismus erwarten, vorallem die Pflanzen und Tierwelt. Sumpfdotterblume, Seerose, Sonnentau und Wasserschlauch geben hier den Lebensraum für Abendsegler (eine Fledermausart), Prachtlibelle, Wiedehopf und Kreuzotter, und eben dem Seeadler. Der mit 2,50 Meter Spannweite größte Greifvogel Europas brütet in diesem Gebiet mit 14 bis 15 Brutpaaren. Es sollte dem Fahrradtouristen auf der Strecke, die mit einem Seeadlerlogo ausgeschildert ist, unmöglich sein, dieses beeindruckende Tier live zu erleben.
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