Sehenswürdigkeiten als 3D-Modell |
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GoogleEarth als Testumgebung
Wichtig für unseren Auftraggeber war, dass die Modelle auf den korrekten GPS-Positionen aufgestellt werden konnten. Offenbar war es nicht immer gelungen die passende GPS-Koordinaten zu ermitteln. So passierte es schon, dass ein niederländisches Meeresmuseum, welches im Hafen stand, plötzlich im digitalen Meer verschwand. Es wurde notwendig ein spezielles Export-Plugin zu programmieren, mit welchem wir jedes Modell vor der Fertigstellung in GoogleEarth Probe positionierten. GoogleEarth erhielt plötzlich bei uns einen anderen Stellenwert. Natürlich waren wir von Anfang an begeistert davon, auf diese Weise unsere Erde zu erkunden. Doch was konnte man wirklich damit anfangen. Am Stammtisch hörte man schon, dass der Nachbar beim Nachbarn hinter den 3 Meter hohen Bretterverschlag gucken konnte. Manchmal kann man in GoogleEarth auch eine wundersame Vermehrung seines Eigentums feststellen. Unzweifelhaft steht mein blauer Kangoo zeitgleich vor unserem Büro und meiner Wohnung. So habe ich zumindest virtuell zwei Autos. Mit unseren Modellen entstand die Idee, besonders interessante Bauten und Gebäudeensembles virtuell besichtbar zu machen, sie zu bewerben und gegebenenfalls mit anderen Gebäuden als eine Einheit zu präsentieren. Dabei war und ist es nie unser Ziel gewesen ganze Städte oder auch nur Straßenzüge in dieser Form darzustellen. Derartige Versuche scheiterten nicht selten an mangelnder Qualität oder der notwendigen Finanzierung. Sicher ist es eine interessante technologische Herausforderung ganz Hamburg oder Dresden abzubilden. Dies aber um den Preis der Unkenntlichkeit der Gebäude zu tun, schmälert die Lust des Betrachtens, wenn sie nicht schon bei dem unendlichen Downloadprozess verloren gegangen ist. Wir wollen, das unsere Modelle den Betrachter erfreuen, und in ihm das Interesse geweckt wird, diesen Ort selbst einmal zu besuchen.
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