LehmbruckMuseum Duisburg |
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In einem der herausragenden Museumsbauten der Nachkriegszeit begegnen sich, ausgehend vom Werk Wilhelm Lehmbrucks, Primitivismus und Kubismus, Abstraktion und Expressionismus, Konstruktivismus und Minimalismus. Neben rund 100 Plastiken, 40 Gemälden, 900 Zeichnungen und 200 Druckgrafiken aus dem Nachlass Lehmbrucks, der 2008 dauerhaft erworben werden konnte, versammelt das Museum auf rund 5000 Quadratmetern Werke von Pablo Picasso, Ernst Barlach, Käthe Kollwitz, Constantin Brâncusi, Salvador Dalí, René Magritte, Joseph Beuys, Henry Moore, Niki de Saint Phalle oder Richard Serra. Zudem verfügt das Museum über Deutschlands bedeutendste Werkgruppe Alberto Giacomettis und eine erlesene Sammlung deutscher Malerei, von der Jahrhundertwende bis in die 1960er Jahre, von Brücke-Künstlern wie Ernst Ludwig Kirchner, Erich Heckel, Karl Schmidt-Rottluff, Max Pechstein und Otto Mueller über Emil Nolde, August Macke, Heinrich Campendonk und Ernst Wilhelm Nay bis hin zu Alexej von Jawlensky, Oskar Kokoschka und Johannes Molzahn. Regelmäßig erweitert wird diese Sammlung durch Schenkungen und Dauerleihgaben und das unverzichtbare Engagement des Freundeskreises des Museums. Eingefasst wird das Museum vom etwa 100 Hektar großen Kant-Park mit mehr als 40 Großskulpturen so bedeutender KünstlerInnen wie Henry Moore, Hans-Peter Feldmann, Magdalena Abakanowicz oder Meret Oppenheim. Diese Verbindung von Innen und Außen, die sich über den Skulpturenhof des Museums fortsetzt, ist Ausdruck des Leitspruchs "Kunst ist für alle da", der das Haus in wegweisenden Wechselausstellungen und Veranstaltungen wie der "plastikBAR" am Donnerstagabend, vor allem aber in seiner überregional beachteten Kunstvermittlung prägt. Seit mehr als zwei Jahrzehnten werden hier neben Programmen für Gruppen, Familien und Schulklassen Angebote für Menschen mit besonderen Bedürfnissen wie Hörgeschädigte, Sehbehinderte oder Menschen mit Demenz entwickelt. In seinen Wechselausstellungen fühlt sich das LehmbruckMuseum auf der einene Seite seiner international renommierten Sammlung sowie dem historisch gewachsenen Anspruch, auf der anderen Seite der Förderung lokaler und regionaler Künstler/innen verpflichtet. Stars wie Nam June Paik, Tony Cragg oder Alberto Giacometti stehen in Einzelausstellungen Nachwuchskünstler/innen wie Gereon Krebber, Erika Hock oder Leunora Salihu gegenüber. Diese Mischung macht das Haus zu einem außergewöhnlichen Ort der Kommunikation zwischen Mensch und Kunst und ermöglicht eine Reise durch die Geschichte der modernen Skulptur, von den größten BildhauerInnen des 20. Jahrhunderts bis hinein in die Gegenwart. |


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