Rund um das Selketal (Teil 1) |
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Der Landschaftspark Degenershausen
Auf der wenig befahrenen, gut
befestigten Landstraße, leicht bergauf und bergab, immer wieder
mit schönen Aussichten in Richtung Harzvorland oder zu den
Dörfern Ulzigerode und Wieserode radeln wir eine halbe
Stunde, bis auf der linken Seite der Eingang des Landschaftsparks
Degenershausen erscheint. Ein wundervoller Ort zum Verschnaufen. Der
Park und die wenigen Häuser entstanden in der ersten Hälfte
des 19. Jahrhunderts. Der Freiherr
von Bodenhausen-Degener liess hier seine, auf Reisen in die ganze
Welt, gesammelten Bäume und Sträucher anpflanzen. Über
die Jahrzehnte, um wertvolle Stücke ergänzt, wachsen und
gedeihen heute weit über 170 Pflanzenarten in dem englischen Garten,
darunter ein Japanischer Schnurbaum, Magnolien, ein Ginkobaum und
ein Urweltmammutbaum. An zentraler Stelle blitzt ein metallener Degen,
ein Eisenobelisk, in die Augen. Er ersetzt das Original, das auf
Wunsch des Freiherrn nach seinem Tod errichtet und 1968 wegen
Baufälligkeit abgerissen wurde.
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