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Geschrieben von Roland Wagner
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 Mit dem Modell des Kloster Michaelstein , nahe Blankenburg / Harz, setzt Visitatio die Darstellung von Bauten der Straße der Romanik fort. Am Fusse des Harzes an einer Talmündung gelegen, ist es ein wunderbarer Platz zum Entspannen und Besinnen. Diese Ruhe wird nicht selten musikalisch unterbrochen, befindet sich doch im Gebäude des Klosters eine wertvolle Sammlung von etwa 700 historischen Instrumenten aus der Zeit des 17. bis 19. Jahrhundert. Tasteninstrumente vom Cembalo bis zum Salonflügel und Tafelklavier, seltene Streich- und Saiteninstrumente und Blech- und Holzblasinstrumente vereint die Sammlung. Die Musik belebt seit 1968 die Klosterräume zu dieser Zeit suchte das Telemann-Kammerorchester Blankenburg Probenräume und fand sie in dem 1146 gegründeten Kloster. Bis 1543 wirkte hier der Zisterzienserorden wurde dann Klosterschule und später Predigerseminar. Seit dem frühen 19. Jahrhundert überwog die wirtschaftliche Nutzung der Anlage, bis die Musiker das Areal entdeckten. Bereits 1977 wurde hier eine Kultur- und Forschungsstätte gegründet, welche die Barockmusik wissenschaftlich erhellte und diese relmäßig im, zum Aufführungssaal umgenutzten, Refektorium bis heute zum klingen bringt. Die besondere Akkustik des Raumes, die beruhigende Atmosphäre des Kreuzganges und Klosterhofes und die Auswahl namhafter Interpreten sorgen für stehts ausverkaufte Veranstaltungen. Die Verschmelzung von kulturgeschichtlicher und musikalischer Tradition bot keine Alternative, als an diesem Ort 2002 die sachsen-anhaltinische Landesmusikakademie einzurichten.
Klöster des Harzer Klostersommers
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