Auf Goethes Pfaden in Ilmenau |
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Bäume auf dem Emmastein
In überschaubaren Weglängen erreichen wir das Schöffenhaus,
einen einladenden Waldgasthof, die Marien-Quelle – versteckt
hinter einer etwas zu groß geratenen Schutzhütte und dann
nach kurzem steilem Abstieg den Emmastein. Diesen zeichnete Goethe,
steht auf der Tafel geschrieben. Fasziniert habe ihn die Verbindung
von grobem Gestein und dem zarten Gewüchs auf dem Felsen. Wurzel
treiben sich in die Spalten und Ritzen des Steins. Zarte, aber auch
größere Bäume saugen ihre Kraft aus dem spärlichen
Humus vermoderter Blätter. Strebt man dem Tal zu erstaunt der
Emmstein nochmals. Es scheint als wäre er aus dem Himmel
gefallen und hätte sich mit seiner Spitze in das Erdreich
gebohrt. Hangseits ein erheblicher Überhang, der mit
ängstlichem Denken eigentlich abbrechen müsste. Wir stellen
uns darunter und fotografieren, wie wir herkulesgleich den Stein
festhalten.
Ein gutes Stück geht es noch im Wald steil bergab, der Wald
lichtet sich und wir erkennen im Tal das heute zu Ilmenau gehörende
Örtchen Manebach. Noch eine kurze Rast auf einer der
zahlreichen Bänke, die mit Bedacht auf gute Aussicht platziert
wurden. Dem Wanderer bleibt hier die Zeit zur Entscheidung die
Wanderung fortzusetzen oder mit dem Bus nach Ilmenau zurückzukehren.
Im Augenschein des zu erwartenden Aufstiegs auf den Kickelhahn
sicher eine ernsthafte Frage, die sich für uns alledings nicht
stellt. Der vom Wetterbericht gemeldete Wetterwechsel treibt uns zur
Eile, wollen wir doch auf jeden Fall noch das Goethehäuschen
erreichen.
Darüber lesen Sie dann in „Bei Graupelschauern auf den
Kickelhahn “.

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