Bei Graupelschauern auf den Kickelhahn |
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Der "Große Hermannstein"
Das Wegstück bis zum „Großen
Hermannstein“, ein wenig flacher, erscheint schneller bewältigt.
Rechts des Weges, der Wald ist hier etwas lichter, ist der Fels zu
sehen. Ein kleines Stück bergab. Die Informationen am Fuße
des 20 Meter hohen Porphyrfelsens lesen wir nur schnell, das Wetter
raubt uns jede Romantik des Ortes, den Goethe so liebte. So erreichen
wir trotz einiger Schnee- und glatter Eisreste über den gut
gesicherten Aufstieg die Höhle am „Großen Hermannstein“.
Etwas versteckt in der Anordnung des beliebten Kletterfelses, auf dem
einst auch eine Burg stand, befindet sich die etwa wohnzimmergroße
Höhle, in der Goethe oft verweilte, von hier oben das Tal
zeichnete und in Versen und Briefen der von ihm verehrten Charlotte
von Stein diese Gegend schwärmend beschrieb. Am 6. August 1776
besuchte er mit Charlotte von Stein die Höhle. Oft suchte er
hier bei schlechtem Wetter Unterschlupf. Wir streben weiter dem
Gipfel entgegen. Die größer werdenden Schneeflächen
zeigen, dass wir bereits über 700 Meter sind. Der Weg ist wieder
schmaler, kurzzeitig verlieren wir die Orientierung, aber hier oben,
wie auf der gesamten Wegstrecke, finden sich immer wieder die
Wegweisenden „Goethe – G“, die uns auf den Kurs zurück
führen. Waren es fünfzehn oder zwanzig Minuten?
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