Gut gespart beim Reisen mit der Harzcard |
|
Seite 2 von 2
Am Vormittag Burg Falkenstein am Nachmittag in's Solebad
Am nächsten morgen empfiehlt sich
der Aufstieg zur malerisch über dem Selktal thronenden Burg
Falkenstein . Die wahrlich gut erhaltene mittelalterliche Burg zählt
zu den beliebtesten Zielen der sachsen-anhaltinschen „Straße
der Romanik “. Vom Gasthof „Zum Falken“ ist sie bei
mittelschwerem Anstieg in einer halben bis dreiviertel Stunde
erreicht. Hinter den dicken Burgmauern verbergen sich historische
Rittersälen und Kemenaten mit originalen Möbeln und
Dekorationen, Waffen und Dokumenten. Der Aufstieg zur
Aussichtplattform des Bergfriedes geht über verwinkelte Treppen
und belohnt mit einer einzigartigen Aussicht über das Selketal
und den Ostharz. Nach drei Stunden Zeitreise und wiederum, da mit der Harzcard Eintritt frei, 4,50
gesparten Euro wäre eine kleine Wellnessration der richtige
Abschluss für ein interessantes und erholsames Harzwochenende.
Über Ballenstedt, Rieder und Gernrode fährt man in knapp 30
Minuten nach Bad Suderode. Ein Bad in der 28 Grad warmen Sole des
Calziumsolebades tut den bei den Museumsbesuchen und Wanderungen
strapazierten Knochen gut. Hier wären dann nochmals 10,50 Euro
gespart (da auch hier der Eintritt frei ist!), was Summa Summarum 38,50 Euro erlebten Gegenwert zur
Harzcard für 27 Euro bedeutet.
Wem zwei Tage im Block nicht reichen,
dem sei gesagt, dass es auch eine Harzcard für vier frei
wählbare Tage gibt, zum Preis von 45 Euro (25 Euro für
Kinder). Als Highlight ist bei dieser Karte sogar eine Fahrt mit der
Harzer Schmalspurbahn auf den Brocken dabei, die ohne Harzcard
allein schon 24 Euro kostet. Ein gedrucktes Begleitheft, liegt dem
Reisenden beim Kauf der verschiedenen Karte auch noch bei: die
SonderHarzcardausgabe des Reiseführers „Merian live!“ . Er
dient als Ratgeber zur Tourenplanung, Informationsgrundlage beim
Besuch oder zur Nachbereitung der Reise auf der heimischen Couch.

|